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Essen kommen!

Aus Wiesbaden wurde Essen. Aus Fachverlagen werden moderne Dienstleister? Der Kongress der deutschen Fachpresse zieht um. Aus der hessischen Landeshauptstadt in das dynamisch, aufstrebsame Ruhrgebiet. Wenn Dynamik und Aufstrebsam die Brücke für die Fachpresse ist, dann Happy Birthday, liebe Fachpresse. Dynamisch und aufstrebsam und erfolgreich! Im Focus steht ” Wege zum Geld” verdienen?!  Wer würde da widersprechen wollen? Erlösmodelle der Zukunft – Wachstumschancen im B2B Geschäft. Wo liegen aber die Chancen?

Corporate Media? Crossmedia?  Social Media? Old Media?  Man darf gespannt sein, über die Weichenstellung in Essen. Als unbedarfter Beobachter der Branche sollte man sich auf das “Gold der Branche” konzentrieren. Es ist und bleibt das geschriebene Wort. Die journalistische Unabhängigkeit. Content ist gefragt. Content, die harte Währung der Branche.  Ob gedruckt oder digital. Es ist und war schlechthin die Leistung der Fachmedien, das journalistische Gut.

Und dies,  unabhängig vom Standort. Essen sollte keine Standortdiskussion in Gang setzen, sondern Impulse.  Das verlegerische Geschäft wird – keine Frage – anspruchsvoller und komplexer. Hier sind Strategien, Kreativität und Mut gefordert.

Ich freue mich auf Essen und auf die vielen persönlichen Gespräche mit den Verlegern.

In diesem Sinne bis bald, ich bin dabei.

Ihr

Hans Schneider

Social Media – die Ernüchterung tritt ein!
Die einen sagen so, die anderen sagen so. Social Media in aller Munde. In den Kundengesprächen nimmt es oft die meiste Zeit in Anspruch. Die Seminaranbieter haben Hochkonjunktur. Die Marketing Fachleute drücken noch einmal alle die Schulbank. Aufbruchstimmung in der Kommunikationswelt. Social Media der Messias ist nahe. Social Mobile Local (SoMoLo), Facebook, Xing, Fans und und und.
In einer aktuellen IBM Studie wird ein Missverständnis aufgedeckt: Die Werbetreibenden glauben, dass sich die Facebook Fans am liebsten über Produkte (learn about new products 73%) informieren?! Die Fans wollen aber das Gegenteil; Discount (81% ) ist ihnen am wichtigsten. Hier liegt wohl ein großes Missverständnis vor!
Die Ernüchterung macht sich breit. Untersuchungen beweisen es und Werbemanager bestätigen es. Social Media kocht auch nur mit Wasser. Ob Produkt Marketing oder Personal Recruitment – auch für Social Media wachsen die Bäume nicht in dem Himmel.

Ursachen aus meiner Sicht!
Ursache 1: Man legt die Handlung ungern in die Hände anderer. Die Planung und Steuerung von Kampagnen ist schließlich Sache der Marketingstrategen.
Ursache 2: Nur weil es viele tun, muss es nicht für alle richtig sein!
Ursache 3: Fans wollen etwas anderes als die Werbewirtschaft. Hinzu kommt bei BtoB Entscheidern: Es geht um Investitionsentscheidungen!! Und nicht um Small Talk oder erhöhte Rabatte.
Alles also ein großes Missverständnis??
Aber nein. Social Media ist angekommen in der realen Kommunikationswirtschaft, ein weiterer Kommunikationskanal, ein interaktiver Kanal. Auch und gerade vor dem Hintergrund der Markenführung ist diese ernüchternde Erkenntnis wichtig. Und Marken führen heißt: richtige Wege einschlagen mit einem kundenorientierten Nutzen im vertrauenswürdigen Umfeld. Es werden wieder mehr denn je unabhängiger, guter Content gesucht. Fixsterne der Orientierung. Leuchttürme mit Signalwirkung. Anker für meine Marke, für mein Unternehmen. Die Kommunikationswelt ist wieder ein Stück normaler geworden. Willkommen Social Media.
Noch einen schönen Tag

Ihr

Hans Schneider

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Wenn man den Trend sich anschaut, nehmen die Auflagen im Allgemeinen ab. Ausnahmen bestätigen – wie immer – die Regel. Landlust ist ein Beispiel dafür, daß Print durchaus noch lebt.

Auflagen sind insbesondere dann gute kommunikative Erfolgs-Indikatoren, wenn die Exemplare auch dahin gehen wo sie sollen.
Das führt in der Mediaplanung unweigerlich zur Frage:

Wie wichtig sind Auflagen in der Planung generell neben den Reichweiten ?

Wichtiger denn je – ich würde sogar fast von einer Renaissance der Auflagen sprechen.
Das ist wie in jedem betriebswirtschaftlichen “Markt”. Schrumpft ein Gesamtmarkt, wobei ein Element daraus stabil oder sogar steigend ist, spricht das doch ganz klar für dessen Bedeutung.
Die Titel, die sich trotz rückläufigem Gesamtauflagentrend nach vorne entwickeln nehmen überproportional an Bedeutung zu; sie dokumentieren Relevanz in der Zielgruppe respektive bei ihren Lesern.
Jedoch in einem Wachstumsmarkt die Leuchttürme zu finden ist dagegen weitaus schwieriger.

Bei der Reichweite muss man auch genauer hinschauen.
Reden wir von einer Bruttoreichweite in Mio oder einer Nettoreichweite in %?
Ein Beispiel: Die LAE hat 2011 ihre Grundgesamtheit um ca. 12% erhöht, das führt – ohne dass die Medien besonders effektiv eingreifen müssen – bei der Mediaplanung unweigerlich in nahezu allen LAE Zielgruppen zu einer Steigerung der “Bruttoreicheweite in Mio”. Prozentual, und um den Erhöhungsfaktor bereinigt sieht´s da freilich etwas anders aus. Man muss eben genauer hinschauen und die richtigen Schlüsse ziehen.

Auflagen sind im Zweifel aktueller als Reichweiten (abh. von der Studienfeldphase).
Nichts desto trotz spiegeln Reichweiten besser als Auflagen das Zielgruppen Potenzial wider, das erreicht werden kann. Nicht nur wegen der Zusatzleser, sondern auch wegen der besseren Definitionsmöglichkeit der Zielgruppe. Man kann mit gängigen Markt-Media Studien hinreichend nah die definierte Marketing Zielgruppe erreichen.

Man sollte durchaus Auflagen ins Verhältnis zu Reichweiten stellen:

Der Spiegel erzielt in der aktuellen VA I/11 eine Reichweite (wtk) von 6,53 Mio Personen. Der Focus 5,17 Mio. (Spiegel = 26% mehr).
Vergleicht man die aktuellen verbreiteten Auflagen IVW III/2011 (Spiegel > 980.000; Focus > 576.000) ergibt sich ein etwas gravierenderes Bild: (Spiegel = 70% mehr)

Wie gesagt; man muss genauer hinschauen und die richtigen Schlüsse ziehen!: Zur finalen Entscheidung brauchen wir beides IVW geprüfte Auflagen (aktuelle Nachfrage) und marktkonforme z.B. ag ma Reichweiten für den Nachweis der Zielgruppen.

Also, Auflagen und Reichweiten.

Eine frohe Vorweihnachtszeit

Ihr

Hans Schneider

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Artikel von Gastkommentator
Rainer Braun
Senior Projektleiter
Strategische Planung I Research

Vielleicht ist die Anzeige ja von irgendwelchen Jurys prämiert worden und Pretests haben ausgezeichnete Leistungswerte prognostiziert. Aber was bringt die „beste“ Anzeige, wenn ich sie in Zeitschrift X schalte und meine Zielgruppe liest Zeitschrift Y? Oder es werden Prospekte versandt, die sofort in der Ablage P verschwinden, weil die Zielgruppe sich die Produktinfos lieber downloaded? Oder welche Messen frequentieren meine potentiellen Kunden überhaupt?
Gerade aus dieser Unsicherheit haben wir für unsere Kunden die metra®analyse entwickelt, die die ganzen Facetten des beruflichen Informationsverhaltens (inter- und intramedial) durchleuchtet. So können die Budgets zielgerichtet eingesetzt und die Zielgruppe dort erreicht werden, wo sie sich bewegt.
Also genauer hinschauen lohnt sich im wahrsten Sinne des Wortes.

Ihr Gastkommentator
Rainer Braun

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Visionen und Programminnovationen findet man derzeit eher selten im TV Programm. Risiken werden scharf kalkuliert, Programme wieder und wieder verwertet und erfolgreiche Formate ausgebaut. Für die Markenwerbung ist dies super vorherseh- bzw planbar.

TV wirkt und dies ist unstrittig und verzeiht viel – zu viel.  Für die Werbeteibenden wirds aber nicht unbedingt einfacher, neben todsicheren Planungen auf Leuchttürme zu setzen, wenn mittlerweile auf  jedem Sender Kosten sparende Documainment – Formate stundenweise den mehr oder weniger geneigten Audience Flow zusammenhalten. Man hat den Eindruck, alle bauen, richten ein, kochen, handwerken, erziehen und streiten sich an der Discounter Kasse. Macht ja auch jeder irgendwie. Wie machen´s die anderen? Konseqentes effizientes Zielgruppenfernsehen nennt man das…. Kost´nix – hilft viel.

Im Rahmen der aktuellen Studie “Massenkommunikation” von ARD und ZDF wird noch einmal klar deutlich, dass TV allen Unkenrufen zum Trotz noch das Leitmedium in Deutschland ist.  Vor Radio und dem schnell wachsenden  Internet.

ARD_ZDF_Medienkommission_-_Handout.pdf

A prospos Internet.  Das Stichwort heißt Medienkonvergenz. Also im konkreten Fall fernsehen und dabei im gleichen Kanal surfen. Der sich bald realisierenden Traum rückt immer näher. Fesselndes Zielgruppenprogramm – programmaffine Single Werbeumfelder – Interaktivitätsbutton beim Wein- oder Käsespot – Schwups alle Detailinfos zum grad gesehenen Produkt ohne wegschauen.  Fernsehen wird Internet. Internet wird Fernsehen. Ihre Marke ist dabei. All das im heimischen Wohnzimmer, am Smart TV, am Rechner oder auf dem  iPhone

Also, alles richtig gemacht, TV. Irgendwie schon.
Fernsehen ändert sich.

In diesem Sinne eine unterhaltsame Woche.

Ihr

Hans Schneider

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Artikel von Gastkommentator
Heiko Zacher
Grouphead Strategische Planung

Der alte Teich.
Ein Frosch springt hinein
das Geräusc
h des Wassers

(Matsuo Bashô, 1644 – 1694)


….oder wie die Marktforscher sagen:

1. Status quo in der Nullmessung
2. Moment/ Ereignis/ Maßnahme
3. Wirkung.

Und jetzt ziehen Sie Schlüsse, die das Wohl und Wehe Ihres Unternehmens mittel- bis langfristig beeinflussen.

Gut dass Sie im Informationszeitalter Ihre Hausaufgaben gemacht haben.

Oder doch nicht?

Was gibt es nicht alles für Studien zu jedwedem Thema, und wie einfach (oder nicht) sind sie doch zu finden.

Und das bequeme daran: haben wir mal eine gefunden, die uns plausibel erscheint, glauben wir was drin steht. Wir verwechseln Kausalität mit Zufall (post hoc ergo propter hoc) weil es doch allzu sinnig erscheint, was da so drinsteht.

Wer sagt uns eigentlich, dass wir genau diese Studie nehmen müssen und nicht die, die im Google Ranking 8 Seiten weiter hinten steht? Hoffentlich der gesunde Menschenverstand des Forschers.

Haben Sie sich eigentlich schon mal gefragt, warum sie zur vermeintlich gleichen Fragestellung unterschiedliche Ausarbeitungen, Studien vorgestellt bekommen haben, die nicht nur das genaue Gegenteil voneinander aussagen, sondern auch noch beide Ihrer eigenen Einschätzung widersprechen? Bestimmt haben Sie das.
Und dabei haben Sie festgestellt, dass schon im Untersuchungssteckbrief eigentlich gar nicht Ihre Zielgruppe steht sondern nur eine ähnliche – manchmal noch nicht einmal in Fallzahlen die einen Statistiker im ersten Semester ruhig schlafen ließen.

Nicht zu vergessen der Bias und die Abbruchraten qualifizierter Probanden, der gerade im BtoB Bereich entsteht, wenn die Befragung von unmotivierten Call Center Agenten abgearbeitet werden.

Unsere Tipps für Sie sind eigentlich ganz logisch:

1. Nicht aus Bequemlichkeit der erst besten gefundenen Studie vertrauen, sondern gerne eine zweite Quelle einholen.
2. Betrachten Sie kritisch die Erhebungsmethodik und die Probanten.
3. Schauen Sie ob die Kausalität stimmt, also sind die Learnings auch schlüssig und konsistent mit Ihren Erfahrungen.

Gute Erkenntnisse wünscht
Ihr Gastkommentator
Heiko Zacher

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Artikel von Gastkommentator
Heiko Zacher
Grouphead Strategische Planung

The times they are a changing – hat schon Bob Dylan gesagt, und 2 Jahre nach 2009 waren wir gespannt, was die LAE 2011 über die Entscheider sagt. Flatterhaftigkeit? Alles immer schneller ? Schnell draufschauen – welche Gedanken müssen aktualisiert werden? Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich die Frage nach dem halb vollen oder halb leeren Glas stellt.
„Viele Gewinner oder viele Verlierer ? – oder wie ?“ ; genauer hinschauen lohnt sich in jedem Fall.

Dazu muss man nämlich vorausschickend eines festhalten, was man auf den ersten schnellen Blick überlesen könnte, wenn man´s nicht weiß: Die LAE hat ihre Grundgesamtheit um fast 12% auf 2,677 Mio. Menschen erhöht, ergo werden auch nahezu durchgängig absolut “mehr Print Leser” ausgewiesen. (mehr Fische im See – mehr im Netz).

Anders gesagt: will man trotz Erhebungsänderungen partout Trendaktualisierung betreiben (Widerstrebt etwas, aber das wäre so wichtig, weil die Mediawelt wirklich auf diese Informationen wartet), kann man als Hausnummer postulieren: „Medien, die weniger Nutzer hinzu gewannen, als die Grundgesamtheit gestiegen ist, performen unterproportional und haben ihre Reichweiten dadurch im Vergleich verringert.“
Also: Informationsupdate jetzt.

Print:

Tendenziell (relativ gesehen – um den obigen Effekt bereinigt) verliert das auf Papier geschriebene Wort an Reichweite.

Ein paar Gewinner gibt’s dennoch – mit Leserzuwächsen über der Grundgesamtheitserhöhung:
VDI Nachrichten, Süddeutsche, Cicero

Die Süddeutsche Zeitung erfährt in Print und in Online gerade ordentlich Rückenwind und ist in Sachen Print Reichweite – ungeachtet der geografischen Schwerpunkte – mittlerweile die Nummer eins unter den aktuellen Tageszeitungen. Die Branchenprimi Handelsblatt und FAZ wurden in dieser Erhebung vorerst abgelöst.

Generell reichweitenstärkste Printtitel bei den Entscheidern: Wie gehabt: Spiegel/ Focus/ Stern, an zumindest einem (dem jeweils passenden für die ZG) unter den Top dreien führt für große Reichweitenkampagnen nach wie vor kein Weg vorbei.

Das Thema Aktualität zählt übrigens auch in Print: Die Monatstitel verlieren in diesem Zusammenhang tendenziell stärker. (Ausnahme wie gesagt Cicero)

Online:

Noch aktueller als die aktuellsten Printtitel wird’s nur noch im Netz. Redaktionen, die das beherzigen haben auch hier bessere Chancen vom steigenden Werbekuchen in diesem Medium das beste Stück abzubekommen. Den LAE Trend der sukzessiven Ausweitung der Informationssuche im Netz können wir auch im Rahmen unserer hauseigenen metra®analyse – bis in die Fachzielgruppen der meisten Branchen durchdekliniert – bestätigen.
Nicht nur die Online Ableger der LAE Medien, sondern auch gute Fachportale gewinnen an Bedeutung. Der Erfolgsfaktor hierbei für die Online Angebote – egal ob LAE Medien oder nicht – ist zusätzlich zur aktuellen Information natürlich die redaktionelle Qualität und der Nutzwert für die Leser.

Die Online Nutzererhöhungen sind in der aktuellen LAE durchweg höher als die Grundgesamtheitsausweitung und weisen daher mit einigen Ausnahmen in absoluten Nutzern UND in Reichweitenwerten Steigerungseffekte aus.

Wir wissen: Medien sind Marken!

Es liegt – auf Grund des doch klar umrissenen Medienportfolios – zwar irgendwie auf der Hand, bemerkenswert ist es aber dennoch: die Online Reichweitenrankings korrelieren sehr gut mit den zugehörigen Print Titeln: Spiegel/ Focus/ Stern vorne, danach Süddeutsche, Handelsblatt und FAZ. Wirtschaftswoche ist dem gegenüber im Print Ranking verhältnismäßig stärker als online.

Was heißt das für Ihre Kampagnen ?: cross media – und zwar echte durchdachte cross media – mit gut ausgewählten Top Print und Top Online Medien sind oftmals recht gut mit ausgewählten Medienmarken umsetzbar. Der „gefühlte Multimediakontakt“ bekommt durch gekonntes Überschneidungsmanagement langsam aber sicher auch die Wirkungsnachweise, die er verdient. Online ist zunehmend eine Paybackchance für Printinvests.

Mobile:

Die Zielgruppe will und braucht aktuelle schnelle Informationen. Also müssen sie die Zielgruppe auch sonst wohin begleiten. Wenn man Ende des letzten Jahrtausends schon angefangen hat von 360 Grad Kommunikation zu sprechen, muss man mittlerweile von 450 Grad und mehr reden. Geht nicht? Doch.
Erstmals wurden daher auch die mobilen Angebote abgefragt. Auch hier bleibt zu konstatieren: Die großen Nachrichtenmags plus FAZ/ Süddeutsche und Handelsblatt sind Top.

Zu guter Letzt soll auch die LAE selbst aktueller werden. So müssen wir nicht erst bis 2013 auf das nächste update warten, sondern die Entscheiderstudie soll jährlich kommen. Das ist auch gut so.

Wir freuen uns drauf und sind gespannt.

Ihr
Gastkommentator

Heiko Zacher

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Liebe Interessenten,
das 21. Jahrhundert ist noch jung, aber die Kernthemen im Bereich “bauen” werden in den Zielgruppen bereits lokalisiert. “Fundamente legen” heisst daher für die Branchenvertreter die Devise und “Zugänge bereit stellen”. Der Bauverlag, wob AG  und die-media haben daher zu einem Meinungsaustausch mit den beiden Chefredakteuren Boris Schade-Bünsow, Chefredakteur der Bauwelt und Burkhard Fröhlich, Chefredakteur der DBZ am 19. Mai 2011 nach Viernheim eingeladen.

Burkhard Fröhlich (li) und Boris Schade-Bünsow (re)

Burkhard Fröhlich (li) und Boris Schade-Bünsow (re)

Geschäftsführer und Marketingleiter aus der Industrie und Agenturinhaber diskutierten zum Thema “BAUEN 2.0″  mit den beiden Meinungsbildnern der Architekturszene. Nachhaltig, ökologisch, integral wurde in den Mittelpunkt des Branchentreffs gesetzt. Den Blick in die Städtebaulichen Herausforderungen im 21. Jahrhundert wagte Herr Schade-Bünsow. Burkhard Fröhlich durchleuchtete mit der pragmatischen Brille das Thema: “Die Schnittstelle zwischen integraler Planung und Ausführung”.
Bei aller fachlichen Detailinformation wurde auch großen Wert darauf gelegt, dass “Bauen” untrennbar mit “Leben” – und zwar in jeder Hinsicht – einher geht.

Zuvor präsentierte Rainer Braun, Leiter der Marktforschung bei die-media spannende und brandaktuelle Ergebnisse  einer Architekten Befragung. Learnings waren u.a.

  1. Die Relevanz nachhaltiges Bauen in der Einschätzung der Bauherren aus der Sicht der  Architekten
  2. Gründe für die Durchführung energetischer Sanierungen
  3. Welche Rolle spielt Geothermie als regenerative Maßnahme im Neubau?

Wenn Sie sich die Erkenntnisse der Befragungsthemen in Form einer Kurzpräsentation  genauer anschauen wollen dann schicken wir sie Ihnen gerne zu. Natürlich kostenlos.

Ein zweiter Branchentreff  ist im 4. Quartal diesen Jahres vorgesehen. Die SHK Branche wird hier ihr Stelldichein geben. Ein Chefredakteur eines Branchen Top Mediums hat bereits zugesagt.

Wer Interesse hat kann sich heute schon seine Einladung sichern. Ich freue mich darauf.

Mit den besten Grüßen

Ihr

Hans Schneider

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Letzte Woche am 13. April war Facebook Day in München. Das Interessante – von Facebook war keiner da?! Unnötig? Erhaben? Beantwortet jemand meine Frage oder darf ich eigentlich gar keine haben weil alles auf der Hand liegt?

Zumindest eins ist sehr außergewöhnlich. Die Kommunikationsbranche beschäftigt sich mit dem Shootingstar der Branche und die Macher bleiben fern.

Aber beim ortsansässigen Discounter ergab sich doch eine Kommunikationsoffensive der besonderen Art. Als ich dort nach dem Sonderangebot, einem Grauburgunder aus dem Badischen für 2,99 Euro fragte?!  -  sagte mir die Dame, die gerade beim Regal einräumen war, mit Unterstützung einer weisenden Fingeranzeige Richtung Weinregal:

“Wenn da nix ist, dann ist dann auch nix da!”

OK, das ist zumindest zielgruppenkonform einfach aber irgendwie doch unbefriedigend bei soviel Kundenorientierung. Dabei hatte ich doch vor dem Einkauf in meinem Kopf den Badischen-Grauburgunder -Gefällt mir Button- gedrückt!!!! War das etwa gar nichts wert? Hätte das nicht irgendeiner realisieren können und sich auf mich vorbereiten?! Ich hab mich danach auch mit anderen Grauburgunder Fans unterhalten warum das nicht wirklich jemand interessiert hat. Die fanden das alle nicht so prickelnd, gaben aber zu, sich selber nicht wirklich so viel dabei gedacht zu haben, sich als solche zu outen.

Aber ich will nicht abschweifen, zurück zur Kommunikation: Wenn Sie als Top Brand aus vielen Fans, den Verwendern, den Käufern einen ROI generieren möchten, dann wäre die wünschenswerte Antwort der Angestellten am Regal aus Sicht des Kunden: Einen Moment bitte, ich schau gerne einmal nach! Hier, probieren Sie doch mal unsere Rieslinge und lassen uns wissen ob´s geschmeckt hat.

Wenn Sie Facebook für Ihr Marketing nutzen, dann müssen Sie sich um vieles selbst kümmern. Sie sind aktiv, Ihre Zielgruppe auch – Facebook ist kein Selbstläufer. Anzeige oder Spot schalten und den Rest übernimmt dann das kreativ sphärische Universum im Kopf der Zielgruppe ist nicht.

Sie müssen sich auch dort um die Menschen kümmern, die Sie auf deren Plattform in deren Worten ansprechen, ansonsten kann´s nicht nur unnütz, sondern sogar kontraproduktiv werden. Mit anderen Worten: Auch hier gilt: Die Botschaft gehört dem Empfänger, nicht dem Sender.

Facebook stellt uns allen einen hippen “In-Laden”, die Fläche, die Regale, Kummerkasten und wenn Sie wollen die Parkplätze zur Verfügung. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Alles andere liegt in Ihren Händen. Ein interaktiver Kanal für mitteilungsfreudige Fans (Kunden) steht für sympathische emotionale Marken. Werbung als solche ist unerwünscht, zumindest nicht vordergründig angestrebt.

Unsere Botschaft vor den Osterfeiertagen:

Liebe Kunden, prüft Eure Zielgruppen, checkt Eure Marken, Eure Kapazitäten, die Mitteilungsfreude Eurer Fans UND Gegner, die Qualität der Produkte, die Zufriedenheit und Kommunikationspotentiale Eurer Mitarbeiter bevor Ihr Euch über dieses Medium mitteilt. Das Medium ist schnell und direkt. Unser Rat: Schaut genauer hin; es gibt kein ja oder nein zu Facebook – es gibt nur ein “wenn´s Sinn macht, dann konsequent!”

In diesem Sinne eine frohe Osterzeit

Ihr/Euer
Hans Schneider

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Unser Anspruch. Entscheider Zielgruppen  haben es verdient, mindestens genauso tief erforscht und geplant zu werden, wie Consumer Zielgruppen. Zur Überraschung von Vogel Business Media in Würzburg und iq media in Düsseldorf hat die-media ein neues Gütesiegel für Fach- und Wirtschaftsmedien vorgestellt und übergeben. Die Agentur, die genauer hinschaut! – attestiert zwei renommierten Verlagshäusern in Würzburg und Düsseldorf,  auf  Basis neutraler, repräsentativer Markt- Mediastudien, der metra-analyse, eine herausragende Performance.

Unser Ziel: Mehr Transparenz und Leistungsnachweis für BtoB Kampagnen. Im Zeitalter contentgesteuerter, crossmedialer Kampagnen müssen sich Redaktion und Verlagsmarketing den Herausforderungen effizienter und effektiver Markenführung in den On- und Offlinemedien  stellen. Wer von dem immer härter umkämpfteren Werbekuchen ein ertragreicheres Stück haben möchte wird um diesen investigativen Schritt in Journalismus und Medialeistungswerten nicht herum kommen.

Unsere Aufforderung: Lieber Werbekunde, auch wenn Ihr BtoB Media Budget im Vergleich zu den Investitionen in die Consumer Zielgruppen Welt oft eine andere Dimension einnimmt, sollten Sie in Ihrem Fachmediaplan keine zu großen Zugeständnisse machen oder Kompromisse eingehen. Subventionierte Mediapläne sind nur auf dem ersten Blick schön und gut.

Unser Versprechen: Fach- und Wirtschaftstitel – mit herausragender Leistung -  werden mit dem neuen Gütesiegel  – metra analyse TOP PERFORMER auszeichnen. Würzburg und Düsseldorf war der Auftakt.  Der eingeschlagene Weg und unser damit verbundener Beitrag zu mehr Planungssicherheit und Transparenz konsequent fortsetzen.

Ich lade Medien und werbetreibende Unternehmen dazu ein, diesen Weg gemeinsam mit uns zu gehen.

Ihr

Hans Schneider

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